Wie stellt man Eisenmangel fest?

Eisenmangel wird durch Schilderung Ihrer Symptome und durch die Analyse einer vom Arzt entnommenen Blutprobe festgestellt. Hierbei wird zum einen das verfügbare aktive Eisen bestimmt, das im Hämoglobin gebunden ist. Das Hämoglobin befindet sich in den roten Blutkörperchen. Es besteht vorwiegend aus Eiweiß und dem aktiven Zentrum, dass das Eisen enthält. Das aktive Zentrum ist der Bereich, an dem der Sauerstoff gebunden und durch den Körper transportiert wird. Liegt der Hämoglobinwert unterhalb des Normwertes, ist dies ein wichtiger Hinweis auf Eisenmangel.

Zum anderen wird der Wert des Ferritins, eines Eisenspeicherproteins ermittelt. Ferritin befindet sich im Körper vor allem in der Milz, Leber und in der Darmschleimhaut. Ferritin kann im Verhältnis zu seinem Gewicht bis zu 8000-mal mehr Eisen speichern, was eine enorme Menge darstellt. Dieses gespeicherte Eisen kann bei Bedarf abgegeben werden. Ist der Ferritin-Wert gering, ist dies ein Hinweis auf einen bereits länger bestehenden Eisenmangel.

Zuletzt aktualisiert am 05.02.2010 von Tacke.

Zurück